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 » Gartenbahn 1. Teil

Aufbau einer Gartenanlage, Spur IIm

Der Entscheid zum Bau einer kleinen Gartenbahn in der Spurgrösse IIm
ist gefallen. Das bereits vor Jahren gebaute "Biotop" wurde abgeändert,
ein Becken wurde entfernt und das verbleibende sauber eingebaut. Später
soll einmal die Bahn um den "See" fahren. Ein erstes Probelegen der Gleise
ist erfolgt. Damit kann sichergestellt werden, dass der gewünschte Gleisplan
auch tatsächlich eingebaut werden kann. Vorgesehen ist als kleinster Radius
der Radius 3 . So ist sichergestellt, dass auf jeden Fall alle Loks,
vielleicht auch später einmal längere Fremdfabrikate oder gar Eigenbauten problemlos
den Rundkurs absolvieren können.




Probelegen der Gleise bei der zukünftigen Kreuzung.



Die Schlaufe nach der Kreuzung durch den Steingarten.



Kreuzungsstation beim Weiher.


In der Zwischenzeit, bis der definitive Einbau der Gleise begonnen werden kann,
werden die Gleise und die elektrischen Verbindungen bereitgestellt. Sämtliche
Schienenlaschen werden mit Drahtbrücken gelötet und so verbunden.
So ist eine sichere Stromübertragung gewährleistet.




Der Bau hat begonnen. Wir schreiben den 5. Dezember 2001. Der erste Meter Aushub für den Gleisbau ist getätigt. Bald gehts weiter, sofern das Wetter mitspielt.




Der bereits erfolgte Gleisaushub für den Unterbau wurde heute am 7. Dezember mit Kies abgedeckt und für den weiteren Aufbau vorbereitet.




Beim Bahnhof wurden die ersten Verbundsteine auf das vorbereitet Kiesbett gelegt und sauber eingepasst. Wichtig ist, dass die Steine absolut plan aufliegen.




Die ersten Schienen werden verlegt, aber noch nicht befestigt, damit Gleiskorrekturen noch möglich sind.Später wird das Gleis noch eingeschottert.




Am 12.12.01 wurden die ersten Meter Unterbau definitiv eingebaut. Der Unterbau besteht aus einen 12cm tiefen Aushub. Darauf folgt eine Schicht, ca 5cm, Split. Anschliessend wird mit Zementüberzug eine Schicht mit ca 2-3cm eingebracht. Hierauf werden die Verbundsteine auber eingelegt und dem Niveau angepasst. Mit dieser Bauweise sollte kein Gras in den Unterbau wachsen und auch "Winterstabil" sein. Ich bin mir aber im Klaren, dass mit dieser Bauweise keine tiefen "Sibirische Winter" garantiert überdauert werden.




Die bereits verlegten Verbundsteine im Bereich des Bahnhofs werden mit einem Mörtelabschluss versehen und mit Kies auber abgeschlossen. Alle Niveaus der angrenzenden Wege sollten genau stimmen.

Nach einer intensiven und sehr kalten Zeit, einigen Tagen mehrere Grade unter Null, hat sich bereits gezeigt, dass der geplante Unterbau nicht dem entspricht, was ich erwartet habe. Deshalb habe ich mich entschieden, den bereits verlegten Unterbau vollständig herauszutrennen und neu aufzubauen. Diesmal verwende ich Betonspaltsteine, wie sie für Gartenmauern benützt werden.

Der Aushub wurde auf 20 cm vertieft und mit Split 10cm aufgefüllt und verfestigt. Jetzt können die Steine ausnivelliert eingebaut werden, dies ganz ohne Beton. Durch das satte Aneinanderreihen der Steine wird ebenfalls die Stabilität erhöht. Erste Probefahrten haben gezeigt, dass diese Entscheidung die Richtige zu sein scheint. In den nächsten Tagen, vorausgesetzt das Wetter spielt mit, sollte die restliche Trassierung beendet werden können.

Im Bereich des zukünftigen Bahnhofs sind Gartenplatten auf Split verlegt worden. Ich denke, dass damit kleinere Bewegungen auch durch das Gewicht der Platten selbst verhindert wird. Die Gleise werden zu einem späteren Zeitpunk auf allen Streckenabschnitten eingeschottert und leicht fixiert

In der Zwischenzeit ist März geworden und damit das Wetter etwas wärmer. Einige Arbeitsstunden wurden in den Garten invesiert und der Gleisunterbau fertiggestellt. Bald schon werden die ersten Gleise fest zusammengesetzt, abgelängt und teilweise miteinander verschraubt.

Hier die aktuelle Übersicht über die entstehende Anlage und deren Fortschritt.Es hat sich einiges getan seit der ersten Übersichtsfoto.

Ein kleiner Kopfbahnhof ist auch schon im Bau. Von der Kreisstrecke kann ein ganzer Zug abzweigen und fährt dann in den Kopfbahnhof. Hier können einfache Rangiermanövr ausgeführt werden. Dieser Bereich dient auch zum Aufgleisen des Rollmaterials, denn er befindet sich auf cirka 80 cm Höhe.

 

An zentralen Stellen wurden Sammelleisten integriert und die Stromeinspeisungen sowie Weichenanschlüsse geordnet.

Jetzt schreiben wir den Mai 2002. In der Zwischenzeit sind sämtliche Gleisanschlüsse verlegt und angeschlossen worden. Bei den Schraubverbindungen habe ich die Drähte mit Klemmsteckern, die verlötet sind, angeschraubt. So ist es jederzeit möglich Änderungen vorzunehmen.

Nach erfolgter Beendigung der Arbeit, konnten ergiebige Testfahrten unternommen werden. Dazu diente die bereits umgespritze Diesellok. Daraus soll die RhB Dieselrangierlok werden.

Nun geht es noch an den Bau des Stellwerks. Dieses soll mit dem Trafo und den Reglern, sowie dem Gleisbildstellwerk in einem Metallkoffer transportabel untergebracht werden. Doch davon etwas später.

Nun ist es soweit. Im Februar 2003 ist es fertig verdrahtet, das Regel- und Stellpult. Das ganze inklusive Trafo ist in einem normalen Koffer eingebaut und berührungssicher aufgebaut.

Die Kippschalter mit Mittenstellung dienen zum Zu-und Abschalten der Gleisabschnitte. Je nachdem ob die Schalter nach links oder rechts gekippt werden, sind die etsprechenden Regler zugeschalten.

Das Innere des Koffers sieht so aus: Ein Ringkerntrafo mit 15 V Wechselspannung speist die LGB-Regler. Ebenso werden die Weichen mit dieser Spannung versorgt. Im Moment sind die Weichen noch nicht angeschlossen. Sollte es sich herausstellen, dass die Spannung zu tief ist, werde ich einen zusätzlichen Trafo einbauen.

Die Verbindungen zur Gartenanlage werden durch Mehrfachstecker gewährleistet.

Die Steckerbuchsen sind in den Koffer eingebaut. Das Anschlusskabel ist 5 Meter lang, damit eine gewisse Flexibilät des Stellpultes ermöglicht wird.

Für die Zukunft vorgesehen ist der Einbau einer zusätzlichen Anschlussdose an der Frontseite des Koffers zum Anschluss eines Train Engeneers, einer Funkfernsteuerung von Aristo. Mehr demnächst.


 
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