Die bereits verlegten Verbundsteine im Bereich des Bahnhofs werden mit einem
Mörtelabschluss versehen und mit Kies auber abgeschlossen. Alle Niveaus der angrenzenden
Wege sollten genau stimmen.

Nach einer intensiven und sehr kalten Zeit, einigen Tagen mehrere Grade unter
Null, hat sich bereits gezeigt, dass der geplante Unterbau nicht dem entspricht,
was ich erwartet habe. Deshalb habe ich mich entschieden, den bereits verlegten
Unterbau vollständig herauszutrennen und neu aufzubauen. Diesmal verwende ich
Betonspaltsteine, wie sie für Gartenmauern benützt werden.

Der Aushub wurde auf 20 cm vertieft und mit Split 10cm aufgefüllt und verfestigt.
Jetzt können die Steine ausnivelliert eingebaut werden, dies ganz ohne Beton.
Durch das satte Aneinanderreihen der Steine wird ebenfalls die Stabilität erhöht.
Erste Probefahrten haben gezeigt, dass diese Entscheidung die Richtige zu sein
scheint. In den nächsten Tagen, vorausgesetzt das Wetter spielt mit, sollte die
restliche Trassierung beendet werden können.

Im Bereich des zukünftigen Bahnhofs sind Gartenplatten auf Split verlegt worden.
Ich denke, dass damit kleinere Bewegungen auch durch das Gewicht der Platten selbst
verhindert wird. Die Gleise werden zu einem späteren Zeitpunk auf allen Streckenabschnitten
eingeschottert und leicht fixiert
In der Zwischenzeit ist März geworden und damit das Wetter etwas wärmer. Einige
Arbeitsstunden wurden in den Garten invesiert und der Gleisunterbau fertiggestellt.
Bald schon werden die ersten Gleise fest zusammengesetzt, abgelängt und teilweise
miteinander verschraubt.

Hier die aktuelle Übersicht über die entstehende Anlage und deren Fortschritt.Es
hat sich einiges getan seit der ersten Übersichtsfoto.

Ein kleiner Kopfbahnhof ist auch schon im Bau. Von der Kreisstrecke kann ein
ganzer Zug abzweigen und fährt dann in den Kopfbahnhof. Hier können einfache Rangiermanövr
ausgeführt werden. Dieser Bereich dient auch zum Aufgleisen des Rollmaterials,
denn er befindet sich auf cirka 80 cm Höhe.

An zentralen Stellen wurden Sammelleisten integriert und die Stromeinspeisungen
sowie Weichenanschlüsse geordnet.

Jetzt schreiben wir den Mai 2002. In der Zwischenzeit sind sämtliche Gleisanschlüsse
verlegt und angeschlossen worden. Bei den Schraubverbindungen habe ich die Drähte
mit Klemmsteckern, die verlötet sind, angeschraubt. So ist es jederzeit möglich
Änderungen vorzunehmen.
Nach erfolgter Beendigung der Arbeit, konnten ergiebige Testfahrten unternommen
werden. Dazu diente die bereits umgespritze Diesellok. Daraus soll die RhB Dieselrangierlok
werden.

Nun geht es noch an den Bau des Stellwerks. Dieses soll mit dem Trafo und den
Reglern, sowie dem Gleisbildstellwerk in einem Metallkoffer transportabel untergebracht
werden. Doch davon etwas später.
Nun ist es soweit. Im Februar 2003 ist es fertig verdrahtet, das Regel- und Stellpult.
Das ganze inklusive Trafo ist in einem normalen Koffer eingebaut und berührungssicher
aufgebaut.

Die Kippschalter mit Mittenstellung dienen zum Zu-und Abschalten der Gleisabschnitte.
Je nachdem ob die Schalter nach links oder rechts gekippt werden, sind die etsprechenden
Regler zugeschalten.
Das Innere des Koffers sieht so aus: Ein Ringkerntrafo mit 15 V Wechselspannung
speist die LGB-Regler. Ebenso werden die Weichen mit dieser Spannung versorgt.
Im Moment sind die Weichen noch nicht angeschlossen. Sollte es sich herausstellen,
dass die Spannung zu tief ist, werde ich einen zusätzlichen Trafo einbauen.

Die Verbindungen zur Gartenanlage werden durch Mehrfachstecker gewährleistet.
Die Steckerbuchsen sind in den Koffer eingebaut. Das Anschlusskabel ist 5 Meter
lang, damit eine gewisse Flexibilät des Stellpultes ermöglicht wird.

Für die Zukunft vorgesehen ist der Einbau einer zusätzlichen Anschlussdose an
der Frontseite des Koffers zum Anschluss eines Train Engeneers, einer Funkfernsteuerung
von Aristo. Mehr demnächst.